5 Gründe, warum es sich lohnt, Dublin zu besuchen!

5 Gründe, warum es sich lohnt, Dublin zu besuchen!

Dublin ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte in Europa und Irland eins meiner absoluten Lieblingsländer. Die grüne Insel hat es mir einfach von dem Moment an angetan, als ich im Jahr 2006 das erste Mal in Irland aus dem Flieger stieg.

Ich war so begeistert von Irland, dass ich mich während meines Studiums für ein Praktikum in Dublin entschieden habe. Ich hatte somit genug Zeit, die Stadt richtig kennen und lieben zu lernen. Auch jetzt noch versuche ich, Dublin einmal im Jahr einen Besuch abzustatten.

Um dich auch für diese Stadt zu begeistern, habe ich hier für dich 5 Gründe zusammengefasst, warum es sich lohnt, Dublin zu besuchen. Na dann, los:

1.Die Freundlichkeit der Iren

Die Iren sind wirklich unfassbar freundlich und nett. Sie sind sehr offene und hilfsbereite Menschen. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich als nerviger Tourist angesehen werde. Die Iren sind außerdem meistens gut drauf, fluchen gerne und sind manchmal etwas verrückt. Wenn ich das gerade so schreibe, fällt mir auf, warum dieses Land so gut zu mir passt.

Dadurch, dass die Iren so offen und kontaktfreudig sind, kommt man schnell mal ins Gespräch, ob es an der Supermarktkasse oder bei einem Bierchen im Pub ist. Hier fühlt man sich einfach nur super wohl.

2.Dublin hat viel zu bieten

Dublin ist mit einer Fläche von ca. 115 km² ungefähr halb so groß wie Düsseldorf. Die Stadt ist somit recht überschaubar. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß erreichbar und so kann man auch an einem Wochenende schon sehr viel von Dublin sehen. Möchtest du lieber nicht so viel laufen, gibt es auch die Möglichkeit eine Hop On Hop Off Bustour oder andere Stadtrundfahrten zu buchen.

Dublin bietet dir zahlreiche Möglichkeiten, deinen Tag zu verbringen. Ob Shoppen in der Grafton Street, einer Fahrradtour durch den Phoenix Park oder der Besuch vom Guinness Storehouse, gestalte deinen Tag ganz nach deinen Wünschen, Dublin macht’s möglich.

3.Pubs, Pubs und noch mehr Pubs

Das ist doch eigentlich das Erste, woran man bei Dublin denkt, das Ausgehviertel Temple Bar und die vielen irischen Pubs. Mit über 50 Pubs, alleine im Zentrum von Dublin, gibt es hier genug Auswahl. Von ziemlich kleinen und urigen Pubs, bis hin zu größeren Pubs, die über mehrere Etagen gehen, hier ist für jeden etwas dabei. Am allerschönsten ist es dann selbstverständlich, wenn man noch in den Genuss von Livemusik kommt. Irisches Feeling pur! Also einfach mal verschiedene Pubs austesten und ein frisch gezapftes Guinness trinken.

Wobei ich persönlich keine Guinness-Trinkerin bin, aber einmal austesten gehört dazu finde ich. Wie mir ein Ire mal zum Thema Guinness sagte „It’s like a soup“ und ja, es schmeckt wirklich sehr „deftig“.

Ich bevorzuge lieber ein Irish Cider, wie z.B. Bulmers. Für manchen könnte es etwas zu süß sein, aber ich mag’s. Na dann, Prost! Oder wie die Iren sagen „Sláinte“ (man spricht es wie „slorntsche“ aus).

4.Toller Ausgangspunkt für Ausflüge

Dublin ist der optimale Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge in die Natur. Wie wäre es mit einer kleinen Klippenwanderung in Howth? Einem Ausflug zur alten Klostersiedlung nach Glendalough? Oder einem Strandspaziergang am Killiney Beach? Also raus aus der Stadt und die wahre Seite Irlands kennenlernen. So hast du während deines Dublin-Tripps die optimale Abwechslung zwischen Stadt und Natur. Klingt doch ziemlich gut, oder ?

5.Dublin ist gar nicht so weit weg

Ein Flug von Düsseldorf oder Köln nach Dublin dauert weniger als 2 Stunden und wenn du ein bisschen flexibel bist, findet man bei Ryanair z.B. ab Köln auch schon Flüge für 16,99 € pro Flug. Auch bei Aer Lingus lohnt es sich, einmal nach günstigen Flügen zu suchen.

Ansonsten einfach fleißig Google Flights befragen. Das Schöne hierbei ist, dass einem auch noch günstigere Alternativen vorgeschlagen werden, wenn man z.B. einen Tag früher oder später fliegt.

So, ich würde sagen, Ausreden hast du jetzt keine mehr. Also Flug buchen und Dublin von mir grüßen.

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Ibiza ohne Hotel: Ein Roadtrip der besonderen Art

Ibiza ohne Hotel: Ein Roadtrip der besonderen Art

Eigentlich hatten meine Freundin Jessy und ich gar keinen Roadtrip auf Ibiza geplant, aber wie das Leben nun einmal so spielt, ist es dann doch einer geworden. Dieses Mal haben wir den Begriff Roadtrip wörtlich genommen und das Hotel gegen ein Auto eingetauscht. Klingt jetzt erstmal komisch, hat aber funktioniert.

Aber erst mal auf Anfang: Wir hatten ein verlängertes Wochenende geplant, das Ziel sollte eher im Süden liegen und wir wollten möglichst wenig ausgeben. Ich durchforstete mal wieder die Flugsuchmaschinen und siehe da, Ibiza sollte es sein. Die Flüge waren günstig und wir beide waren noch nie dort gewesen. Ein paar Daten eintragen hier und ein bisschen klicken da und die Flüge waren gebucht. Ibiza wir kommen!

Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich immer einfach die Flüge gebucht, ohne mir vorher Gedanken über eine Unterkunft zu machen, denn eine günstige Unterkunft zu finden, wenn man keine hohen Ansprüche hat, sollte nicht das Problem sein. Aber genau das war dieses Mal leider das Problem.

Auto statt Hotel: Wir machten aus der Not eine Tugend

Wir hatten Hauptsaison und selbst ein Zimmer im Hostel war ziemlich teuer oder es war alles schon ausgebucht. Wir prüften sämtliche Möglichkeiten, schauten bei Airbnb oder auf Campingplätzen. Wenn es etwas gab, war das so weit ab vom Schuss, dass wir uns einen Mietwagen hätten besorgen müssen, um flexibel genug sein zu können. Wir wollten ja auch schließlich etwas von der Insel sehen.

Da kam mir der Gedanke, wieso nicht einfach etwas mehr für einen Mietwagen ausgeben? Wieso nicht einen Mietwagen nehmen, der groß genug ist, dass man darin bequem schlafen kann? Ja, wieso eigentlich nicht?! Die Idee für unseren Roadtrip auf Ibiza inklusive Übernachten im Auto war geboren.

Die Wahl des Mietwagens

Wir prüften sämtliche Angebote und entschieden uns schlussendlich einen Kombi zu mieten. Laut unseren Recherchen sollte darin genug Platz sein, um auf der Liegefläche von Kofferraum und umgeklappter Rücksitzbank bequem zu schlafen.

Eine Luftmatratze wollten wir nicht mitnehmen, da wir sowieso nur mit Handgepäck geflogen sind und wir einfach keinen Platz gehabt hätten. Wir brauchten ja schließlich noch unsere Schlafsäcke und unsere Strandtücher, damit waren unsere Rucksäcke schon nahezu ausgefüllt.

Unser Mietwagen und Hotelersatz: Platz ist im kleinsten Auto

Nachdem wir voller Vorfreude, bestückt mit unseren schönsten Sonnenhüten auf Ibiza gelandet sind, ging es weiter zur Mietwagenabholung. Dort wartete dann die nächste Überraschung auf uns: Es gab leider keinen Kombi. Als Alternative haben wir dann einen Nissan Qashqai angepriesen bekommen, „der ja eigentlich eine höhere Kategorie ist“. Das hat uns in diesem Fall ja leider auch nicht weitergeholfen hat, da ein Kombi einfach die bessere Liegefläche bietet.

Aber was sollten wir machen? Wir wollten unseren Urlaub doch endlich beginnen und uns nicht mit der Mietwagenabholung stundenlang aufhalten. Wir bekamen also den Nissan Qashqai als Mietwagen und unser Roadtrip auf Ibiza konnte beginnen.

Sonne, Strand und Entspannung: Mädelswochenende auf Ibiza

Für uns war dieser Urlaub hauptsächlich zur Erholung gedacht, wir wollten ein bisschen am Strand herumliegen, möglichst viel von der Insel sehen und einfach ein richtig schönes Mädelswochenende verbringen.

Wir fuhren also meistens entspannt (manchmal war ich bei den engen Straßen auch etwas unentspannt) über die Insel und schauten uns die verschiedensten Strände an. An manchen dieser Strände waren wir nur kurz, an einigen lagen wir ein paar Stunden faul herum.

Die 3 schönsten Strände auf Ibiza

Nachdem wir auf unserem Roadtrip auf Ibiza einige Strände gesehen haben, möchte ich euch jetzt hier meine 3 Lieblingsstrände kurz vorstellen.

Cala Comte: Karibikfeeling pur

Das türkisblaue und kristallklare Wasser machen diesen Strand für mich zu einem absoluten Traumstrand. Es gibt zwei breite Sandstreifen, das Cafe Sunset Ashram und einen riesigen Parkplatz. Diesen haben wir auch direkt für uns genutzt und mit Blick auf’s Meer in unserem Auto geschlafen.

Einige andere Camper haben das genauso gemacht und so haben wir uns hier auch sehr sicher gefühlt. Außerdem gibt es am Strand natürlich auch eine Toilette, ein großer Vorteil für die Übernachtung im Auto. Aber das Beste ist es einfach, morgens aufzuwachen und das Meer direkt vor der Nase zu haben. Traumhaft!

Cala d’Hort: Atemberaubende Aussicht

Das Besondere an diesem Strand ist der fantastische Blick auf die kleine Insel Es Vedrà, die sich nur einige hundert Meter von der Küste entfernt befindet. Das Parken kann hier allerdings schon etwas schwierig werden. Wir waren relativ spät am Strand und hatten somit Glück, noch einen Parkplatz zu ergattern.

Las Benirràs: Sonnenuntergang mit Trommelmusik

Der Strand liegt im Norden der Insel und war mein absoluter Favorit bei unserem Roadtrip auf Ibiza. Die ganze Atmosphäre ist irgendwie etwas besonderes. Als wir da waren, gab es dort auch einen kleinen Hippie-Markt. Dieser findet dort wohl jeden Sonntag statt, in der Hauptsaison allerdings auch dienstags und freitags. Wir waren allerdings hauptsächlich hier, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen.

Dieser wurde von einer Gruppe Trommlern und tanzenden Hippies begleitet und hatte dadurch wirklich etwas Magisches. Als die Sonne untergegangen war, gab es einen riesigen Applaus, so was habe ich noch nicht erlebt. Ich fand es ein bisschen seltsam und fragte mich, ob die Menschen das dann jeden Abend so machen?

Danach haben wir dann noch im Restaurant Roca Y Mar etwas gegessen. Das Restaurant liegt direkt am Strand Las Benirràs und war somit für uns der einfachste Weg unseren Hunger zu stillen.

Übernachten im Auto: Meine besten Tipps

    •  Die Wahl des Mietwagens: Das Übernachten im Auto hat eigentlich ganz gut geklappt. Es war schon etwas beengt, aber ich war abends immer so platt, dass ich problemlos einschlafen konnte. Meine Freundin allerdings ist etwas größer als ich und hatte Schwierigkeiten, die optimale Schlafposition zu finden
    • Die Wahl der Parkplätze: Die erste Nacht haben wir in Ibiza-Stadt nahe der Carrer des Surets auf einem Parkplatz verbracht. Das ging problemlos. In der zweiten Nacht hatten wir unser Auto wie bereits oben erwähnt am Cala Comte geparkt. Das war der beste Übernachtungsplatz, direkt am Strand und mit vielen anderen Campern. Die dritte und letzte Nacht haben wir unser Auto nahe dem Restaurante La Escollera auf einem Parkplatz geparkt. Hier waren wir auch ziemlich nah am Strand und konnten somit abends noch in Ruhe am Strand ein Gläschen Wein trinken, da ja niemand mehr fahren musste.
    • Praktische Tipps für die Übernachtung: Ich hatte mir einen Schlafsack eingepackt, was bei den hohen Temperaturen definitv unnötig war. Daraufhin habe ich mich mit einfach mit einem großen Mikrofaser Handtuch zugedeckt. Ich brauchte schließlich etwas zum Zudecken, damit es auch kuschelig genug ist.
    • Was du sonst noch wissen solltest: Wenn du im Auto übernachtest, hast du natürlich das Problem kein Badezimmer zu haben. Von daher sucht euch am besten Parkplätze, wo in der Nähe eine Toilette ist, ansonsten ist Wohl oder Übel Wildpinkeln angesagt. Das Duschen ist im Sommer natürlich um einiges einfacher. Hier bietet nahezu jeder Strand eine Möglichkeit.

Fazit zu meinem Roadtrip auf Ibiza:

Ibiza hat wirklich einiges zu bieten, aber so richtig hat mich die Insel irgendwie nicht überzeugen können. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, woran es gelegen hat, da wir wirklich viel Schönes gesehen haben, aber die Insel war natürlich zur Hauptsaison auch ziemlich überfüllt.

Das Übernachten im Auto fand ich wirklich unfassbar praktisch, da wir dadurch sehr flexibel waren und spontan entscheiden konnten. Denn genau das macht so einen gelungenen Roadtrip für mich aus. Du brauchst noch Tipps für deinen nächsten Roadtrip? Dann lies doch meinen Beitrag 11 Tipps für einen gelungenen Roadtrip.

Was sind eure Erfahrungen mit einem Urlaub auf Ibiza? Sollte ich der Insel noch eine Chance geben?

Dir hat mein Beitrag gefallen? Dann schau doch auch mal hier vorbei:

Meine Ausrüstung

Du bist noch auf der Suche nach der richtigen Ausrüstung? Hier gibt es meine Ausrüstung im Überblick inklusive Tipps, ob ich es wieder kaufen würde.

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Eine AIDA Kreuzfahrt – das ist nichts für mich (oder doch ?)

Eine AIDA Kreuzfahrt – das ist nichts für mich (oder doch ?)

Dem Winter 2013/2014 fehlte in großen Teilen Deutschlands der Schnee und meine Frau und ich überlegten, wo wir denn als Alternative hinfahren könnten. Neben den üblichen Verdächtigen (Kanarische Inseln oder Städtereisen) fanden wir folgende Kreuzfahrt zum „Schnäppchenpreis“:

Schiff: AIDAmar

Zeitraum: 1 Woche im Februar 2014

Route: westliches Mittelmeer

Preis: 599,- Euro/Person incl. Flug (DUS – PMI) und Vollpension in der Innenkabine

Wir waren zwar beide der Überzeugung, dass eine AIDA Kreuzfahrt nichts für uns ist, aber bei dem Preis wollten wir es dennoch einmal ausprobieren. Unsere Ablehnung gegenüber einer Kreuzfahrt ergab sich in erster Linie aus der Aussicht auf:

    • zusammengepferchte Passagiere wie in einem AI Hotel an einer Spaßküste

    • bedingt durch die Reiseroute und Anlegezeiten unflexible Gestaltungsräume

    • ohne Fenster eine Woche in einer stickigen, kleinen Kabine

    • Langweile an Bord

    • Ballermanngehabe von einem Teil der Passagiere

    • unterbezahlte asiatische Besatzung die zum Grinsen gezwungen wird

    • Kreuzfahrtschiffe sind „Dreckschleudern“ auf See

Und so war/ist es tatsächlich:

Unsere Anreise: Gut organisiert und ohne Stress das Ziel erreicht

Typischer Flug von Düsseldorf nach Mallorca, aber schon am Gepäckband wurden wir von AIDA Mitarbeitern begrüßt und auf den richtigen Bus hingewiesen. Wir mussten nicht suchen, sondern wir wurden gefunden.

Fahrt mit dem Bus direkt zum Kai. Dort angekommen, wurden unsere Koffer direkt vom Bus auf das Schiff gebracht. Wir mussten nur noch mit unserem Handgepäck durch das Anmeldeprozedere und den Zoll.

Nachdem wir noch 2 x unseren neuen AIDA Ausweis vorzeigen mussten und das Handgepäck durchleuchtet wurde waren wir endlich an Bord der AIDAmar Sicherheit geht hier eindeutig vor und ich fand das Prozedere irgendwie beruhigend.

An Bord erstmal unsere Kabine gesucht und siehe da, unsere Koffer standen schon vor der Kabinentür.

Da es unsere 1. Kreuzfahrt war, haben wir natürlich erstmal das Schiff gründlich erforscht. So verging die Zeit bis zur Rettungsübung wie im Fluge und wir konnten anschließend das Auslaufen mit dem obligatorischen AIDA Song „Orininoco flow“ erleben. Danach ging es zum Essen.

Unsere Kabine: klein aber fein

Unsere Innenkabine war klein und zweckmäßig eingerichtet. Hier wurde sehr gründlich über die optimale Nutzung des Raums nachgedacht. Definitiv besser als in manchem Hotelzimmer. Erstaunlich was man in einer kleinen Kabine alles unterbringen kann. Wir hatten wirklich keine Probleme unser Kleidung zu verstauen. Die leeren Koffer passten super unter die Betten. Die Klimaanlage war leise und es war nie stickig. Ein großer LCD TV konnte quasi auch als Fenster genutzt werden, da man sich die verschiedenen Live-Bilder der Bordkameras anschauen konnte.

Essen: 5 Sterne für das Marktrestaurant

Unser Favorit auf der AIDAmar war das Marktrestaurant, welches auch das größte an Bord ist. Möchte man pünktlich zur Restauranteröffnung ans Buffet, steht man erstmal in einer Traube mit anderen Passagieren vor dem Eingang und wartet auf den Einlass. Wem das nicht gefällt, kommt 15 Minuten später, geht einfach in das Restaurant seiner Wahl und bekommt als Paar mit Sicherheit noch einen Platz an einem Tisch mit anderen netten Gästen. Ist man jedoch in einer größeren Gruppe könnte es etwas problematischer sein, einen Tisch für 4 oder noch mehr Personen, zu bekommen. Wir fanden einen Tisch mit anderen Kreuzfahrtgästen fast immer bereichernd, da sich interessante Gespräche ergaben. Gesprächseinstieg war meistens die Frage nach der Anzahl der bisherigen Kreuzfahrten. So konnte man sich beim Essen entspannt austauschen und noch den ein oder anderen tollen Tipp zu Ausflügen und Schiffsveranstaltungen bekommen.

Die Qualität und Auswahl des Essens ist hervorragend (Stand 2014 – 2017). Ich habe bisher kein besseres Buffetrestaurant erlebt. Getränke wie Tischwein, Wasser, Bier, Cola usw. … sind im Peis enthalten. Alle weiteren Wünsche kosten extra. Sollte man noch höhere Ansprüche befriedigen wollen, so geht man gegen einen angemessenen Aufpreis in ein Bedienrestaurant. Habe ich bisher nicht ausprobiert aber von anderen Passagieren entsprechende positive Kritiken gehört.

Bordleben: Für jeden das Richtige

Hier kann man seine Kreuzfahrt sehr individuell gestalten und findet garantiert seine Lieblingsbeschäftigung.

Unsere persönlichen Highlights:

Die Poolparties am Anfang und Ende der Kreuzfahrt, die Shows, die Erklärungen der Lektoren zu bevorstehenden Landausflügen und das entspannte Lesen auf dem Außendeck 5. Außerdem Spaziergänge auf den Oberdecks früh morgens bei Sonnenaufgang oder abends zur Verdauung. Zu unserem Erstaunen war man hier teilweise fast alleine unterwegs, trotz 2500 Passagieren an Bord.

Außerdem haben wir das gut ausgestattet Fitnessstudio benutzt. Beim Training auf dem Crosstrainer auf das Meer zu schauen ist schon eine tolle Sache.

Weitere Möglichkeiten sind diverse Besichtigungen, Discos, ein Spielcasino, Sonnenliegen, Kurse, Sport und vieles mehr.

Passagiere: Von alt bis jung

Gemischtes Publikum mit einem Altersdurchschnitt von ca. 45 Jahren wobei uns keine unangenehmen Zeitgenossen aufgefallen sind.

Personal: Hier ist das Lächeln zuhause

Das Personal kommt zum überwiegenden Teil aus Indonesien und von den Philippinen und ist immer freundlich, hilfsbereit und hat ein Lächeln im Gesicht. Hier können wir die Umsetzung des Mottos „AIDA Cruises – Hier ist das Lächeln zu Hause“ voll und ganz bestätigen. Uns hat dies sehr gefallen. Das die Arbeitsbedingungen und Gehälter vieler Servicekräfte schlechter sind als die der meisten Passagiere ist wohl jedem klar aber sie sind mit großer Wahrscheinlichkeit immer noch besser als die meisten Jobs in deren Heimatländern.

Ausflüge: Unsere Höhepunkte der Kreuzfahrt

Hier sollte man sich im Vorfeld schon sorgsame Gedanken machen was man will. Für uns waren die Ausflüge die Höhepunkte auf dieser Reise. Rom, Florenz, Marseille und Barcelona innerhalb von einer Woche muss man erstmal verarbeiten und selbstverständlich kann man nur einen kleinen Ausschnitt dieser Metropolen erleben. Hier in Kurzform unsere Ausflüge:

Rom: Unser 1. Landgang

Gebuchter Ausflug über AIDA: Rom klassisch

Dauer: 10h

Preis 77,95 Euro/Person

Wir fuhren mit dem Bus von Civitavecchia ca. 2 Stunden nach Rom mit 30 minütiger Panoramafahrt im Bereich Kolosseum und Circus Maximus. Dann Spaziergang zum Trevi-Brunnen wo wir ca. 1,5 Stunden Freizeit zur individuellen Besichtigung der Umgebung (z.B. der Spanischen Treppe) hatten. Anschließend, vorbei an diversen Sehenswürdigkeiten wieder als Gruppe zum Petersdom mit Besichtigung desselben.

Fazit: Viel gesehen in kurzer Zeit aber auf die Innenbesichtigung des Petersdom hätte ich verzichten können. Ein Spaziergang in der Vatikanstadt hätte mir wahrscheinlich besser gefallen.

 

Florenz: Mittelalter in der Toskana

Gebuchter Ausflug über AIDA: Highlights von Florenz

Dauer: 9,5 h

Preis: 97,95 Euro/Person incl. Mittagessen

Mit dem Bus von Livorno nach Florenz. 3 h geführter Rundgang, Mittagessen und 1 h Freizeit.

In Florenz wird man von den historischen Sehenswürdigkeiten nahezu erschlagen wobei der Februar als Besichtigungsmonat sehr zu empfehlen ist. Nicht zu voll und zu heiß.

Fazit: Viel gesehen in kurzer Zeit aber unsere Reisleiterin war sehr kirchenaffin und hat ihren Schwerpunkt dann dort gesetzt. Mit anderem Reisleiter/in hätte es mir womöglich noch besser gefallen.

 

Marseille: Rund um den alten Hafen

Nur Busfahrt in die Altstadt und dort „auf eigene Faust“

Da die AIDAmar relativ weit außerhalb anlegte, sind wir mit dem Bus vom Steiger in die Altstadt gefahren. Zunächst sind wir mit dem Train touristique zur Kirche Notre-Dame de la Garde gefahren die auf einem Hügel mit fantastischer Aussicht auf die Stadt und den Hafen liegt.

Anschließend wieder zurück und die Altstadt per Fuß erkundet. Natürlich durfte in der Pause ein Café au lait in einem Hafenrestaurat nicht fehlen.

Barcelona: Aufenthalt viel zu kurz

Gebuchter Ausflug über AIDA: Barcelona klassisch – ohne Park Güell

Dauer: 4 h

Preis: 45,50 Euro/Person

Leider war der Ausflug „Barcelona mit Park Güell“ schon ausgebucht und wir haben daher den o.g. gebucht. 4 Stunden Barcelona sind in dieser tollen Stadt natürlich ein Witz aber man konnte sich doch einen Eindruck verschaffen. Hier will man auf jeden Fall noch mal hin.

Fazit zu den Ausflügen:

Hier sollte man sich im Vorfeld genug Gedanken machen ob oder was man bucht. Auf „eigene Faust“ ist natürlich preiswerter aber man muss aus meiner Sicht auch sehr genau planen um seine Highlights sehen zu können.

Fazit insgesamt:

Wir haben uns an Bord der AIDAmar sehr wohl gefühlt und es kam garantiert keine Langeweile auf. Unsere 1. Kreuzfahrt hat uns so gut gefallen, dass wir seither in jedem Jahr eine unternommen haben. Reiseberichte folgen.

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Meine Ausrüstung

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11 Tipps für einen gelungenen Roadtrip

11 Tipps für einen gelungenen Roadtrip

Inzwischen habe ich einige Erfahrungen mit Roadtrips sammeln können. Diese habe ich hier einmal für euch in 11 Tipps zusammengefasst. Da kann bei eurem nächsten Roadtrip eigentlich nichts mehr schief gehen.

1. Google Offline Karten

Bereitet euch auf eure Route eures Roadtrips grob vor. Bei Google Maps gibt es die Möglichkeit, bestimmte Bereiche auf der Karte offline auf dem Smartphone  zu speichern. Solltet ihr in eurem Reiseland also kein Internet nutzen können, ladet euch zuvor die Karten herunter und nutzt diese offline. Ich mache das immer so und es klappt ohne Probleme. Mit Fußwegrouten funktioniert das allerdings nicht.

Geht dazu einfach auf eure Google Maps App, klickt auf das Menü und wählt dort Offlinekarten aus. Hier könnt ihr euch die entsprechenden Karten, am Besten im WLAN herunterladen. Die detaillierte Anleitung findet ihr hier.

Roadtrip in Schottland

2. Ladekabel einpacken

Vergesst ja nicht eurer Smartphone-Ladekabel und den entsprechenden Adapter für eurer Auto (nicht jedes verfügt über einen USB-Anschluss). Denn wenn eurer Smartphone als Navigationsgerät genutzt wird, zieht das erfahrungsgemäß einiges an Akku und ihr wollt doch auch noch bei euren Zwischenstopps schöne Fotos machen, oder?

3. Zusatzfahrer

Bei den meisten Mietwagen-Buchungen ist nur ein Fahrer erlaubt. Also überlegt euch vorher, ob ihr euch ggf. mit dem Fahren abwechseln wollt. Dann solltet ihr einen Zusatzfahrer buchen. Das kann man sowohl direkt beim Buchen erledigen, als auch bei Mietwagenabholung direkt vor Ort. Achtung: Führerschein nicht vergessen!

Roadtrip in Kalifornien

4. Parkplatz

Der große Nachteil an einem Roadtrip ist natürlich die Parkplatzsuche. Manche Unterkünfte knöpfen einem Kohle ab, wo es nur geht. Also sucht euch Unterkünfte, wo es kostenlose bzw. überhaupt Parkplätze gibt. Möchte man sich eine Großstadt anschauen kann das Parken unter Umständen auch sehr teuer werden. Informiert euch hier vorzeitig, wo man am besten und günstigsten parken kann. Eine Möglichkeit wäre es auch, Park & Ride zu nutzen. Das Auto also etwas außerhalb günstiger zu parken und dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren.

5. Flexibilität wahren

Plant euren Roadtrip nicht exakt durch. Denn für mich macht gerade dieses Freiheits- und Unabhängigkeitsgefühl einen Roadtrip so aufregend. Nichts ist nerviger und unentspannter, als sich hier an einen strikten Plan halten zu müssen. Also lasst euch Platz für spontane Einfälle.

6. Verkehrsregeln beachten

Informiert euch vor eurem Roadtrip über die Verkehrsregeln in dem entsprechenden Land, nicht, dass ihr noch auf der falschen Seite fahrt 😉

7. Mietwagen wählen

Wählt euren Mietwagen entsprechend euren Bedürfnissen aus. Schlaft ihr im Auto? Dann achtet auf genug Platz, um euch gemütlich breit machen zu können. Ihr wollt ja schließlich erholt in euren nächsten Urlaubstag starten. Ich habe z.B. einmal in einem Nissan Qashqai geschlafen. Die Rückbank umgeklappt und siehe da, wir hatten eine kleine Liegefläche. Ich konnte gut schlafen, meine Freundin aber ist ein bisschen größer als ich und hatte Probleme, sich „bequem“ hinzulegen. Mehr dazu erfährst du in meinem Beitrag Ibiza ohne Hotel: Ein Roadtrip der besonderen Art.

Mein Favorit war bis jetzt ein Chevrolet Tahoe (siehe Foto), der so riesig war, dass problemlos eine 2,00x1,40x0,20 m große Luftmatratze hineingepasst hat. Purer Luxus. Wollt ihr jedoch nicht im Auto schlafen, reicht möglicherweise auch ein kleines Auto. Denkt einfach in Ruhe über eure Ansprüche nach und bedenkt das bei der Mietwagenbuchung.

8. Mietwagen-Versicherung

Ich bin ja immer lieber auf der sicheren Seite und buche Mietwagen, die komplett versichert sind. Einmal hatten wir auch bereits einen Schaden am Wagen und die Abwicklung hinterher hat problemlos funktioniert.  Lasst euch auch bei der Mietwagenbuchung nicht noch eine Extra-Versicherung aufschwatzen. Informiert euch hier vorher. Wenn ihr z.B. bei einem Anbieter wie billiger-mietwagen.de bucht, seid ihr bereits darüber versichert. Zudem ist die Versicherung vor Ort eigentlich immer wesentlich teurer.

9. Mietwagen-Kaution 

Bedenkt, dass euer Konto mit der Kaution für den Mietwagen belastet wird. Das kann teilweise bis über 1000 € sein. Geld über das ihr in eurem Urlaub nicht mehr verfügen könnt. Einmal hatte ich leider die Situation, dass mein Konto aufgrund der hohen Kaution leer war. Glücklicherweise erst am vorletzten Urlaubstag. Also prüft vor eurem Roadtrip eure Mietbedingungen, damit ihr entsprechend planen könnt.

10. Getränke & Snacks

Packt genug Snacks und Getränke für euren Roadtrip ein. Je nach Route kann es schwierig werden sich zwischendurch um das leibliche Wohl zu kümmern. Ich z.B. bekomme echt schlechte Laune, wenn ich nicht regelmäßig gefüttert werde und das will man doch nicht riskieren, oder?

11. Nicht zu viel Gepäck

Und es hat gepasst…:)

Packt nicht zu viel Gepäck ein. Je nach der Anzahl der Mitfahrer müsst ihr das komplette Gepäck in den Kofferraum bekommen. Wollt ihr im Auto schlafen, sollte das Gepäck auf den Vordersitzen verstaut werden können. Auch wenn ihr einen Zwischenstopp macht, ist es immer sicherer, dass Gepäck nicht sichtbar im Wagen liegen zu lassen.

So und jetzt einmal auftanken und ab zum nächsten Roadtrip und denkt daran, der Weg ist das Ziel!

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Schön. Schöner. Krka.

Schön. Schöner. Krka.

Der Krka Nationalpark ist wirklich traumhaft schön. Idylle und Natur pur. Jedes Mal hat er mich auf’s Neue fasziniert und so war es für mich klar, dass wir bei unserem Roadtrip entlang der Adriaküste einen Abstecher in den Nationalpark machen mussten.

Der Weg zum Wasserfall

Ausgangspunkt war der kleine Ort Skradin (mehr dazu hier: Roadtrip entlang der Adriaküste). Hier gibt es Parkplätze für die Besucher des Nationalparks und hier ist auch der Abfahrtsort der kostenlosen Fähre zum Nationalpark. Ziel dieser Fähre ist ein kleiner Steg am Skradinski Buk, dem längsten und bekanntesten Wasserfall des Krka Nationalparks. Die Route der Fähre kannst du hier sehen:

Zu Fuß zum Skradinski Buk

Selbstverständlich kann man den Wasserfall auch zu Fuß erreichen. Das dauert je nach Tempo und Fotostops ca. 40-60 Minuten. Lohnt sich das denn? Nicht unbedingt, d. h. kann man, muss man aber nicht, wie es so schön heißt. Im Prinzip sieht man ja auch alles von der Fähre aus. Solltet ihr aber genug Zeit an dem Tag haben, würde ich einen Weg zu Fuß gehen und den jeweils anderen die Fähre benutzen. Die Abfahrtszeiten der Fähre stehen jeweils am Ab- bzw. Ankunftsort.

Am Eingang angekommen, muss man sich zunächst das Ticket kaufen. Die Preise variieren je nach Saison sehr stark. Die aktuellen Ticketpreise könnt ihr euch hier anschauen. Mein Tipp: mit Studentenausweis ist es günstiger.

Skradinski Buk: Endlich am Wasserfall

So, Ticket gekauft und endlich geht’s los. Hören kann man den Skradinski Buk bereits. Jetzt einfach rechts halten und dann hat man ihn auch schon entdeckt. Beeindruckend und wunderschön, das beschreibt das Bild, was einem jetzt geboten wird, wohl am besten. Jetzt heißt es erstmal genießen und danach in meinem Fall auch Kamera zücken und loslegen.

In diesem Bereich des Wasserfalls ist es auch erlaubt zu schwimmen, aber Achtung, leider nicht immer. Wenn kein „Bademeister“ zur Sicherheit vor Ort ist, wird man schnell gebeten, das Wasser wieder zu verlassen. Besucht man den Wasserfall allerdings zur Sommerzeit, sollte es hier kein Problem geben und man kann im bzw. vor dem Wasserfall schwimmen. Also ab ins kühle Nass und genießen.

Am Wasserfall entlang

Jetzt einfach über die Holzbrücke laufen und dem Weg folgen. Ich bin bis jetzt jedes Mal die gelbe Route auf der Karte gelaufen (den Plan dazu gibt es beim Ticketkauf gratis dazu) und das ist ein wunderschöner, insgesamt ca. 1,9 km langer Weg.  Er führt den kompletten Wasserfall entlang und es gibt jede Menge zu entdecken. Der Skradinski Buk kann hier von den verschiedensten Seiten bestaunt werden. Solltet ihr auf dem Weg Hunger bekommen, müsst ihr euch keine Sorgen machen, denn auf dem Weg liegt auch noch ein Restaurant. Der Weg endet dann wieder am Eingang bzw. am Abfahrtsort der Fähre.

Fazit

Es war ein super Tag im Krka Nationalpark. Der Wasserfall ist einfach sehr beeindruckend. Es gibt überall etwas zu entdecken und man fühlt sich wie im Paradies. Ich würde hier immer wieder hinfahren und vielleicht habe ich ja auch irgendwann mal die Gelegenheit, mir die anderen Wasserfälle im Nationalpark anzuschauen. Tipp: Hier gibt es auch die Möglichkeit von z.B. Split aus Tagesausflüge zum Krka Nationalpark zu buchen.

Echte Wasserfall-Fans sollten auch unbedingt mal hier vorbei schauen: Die vier schönsten Wasserfälle im Wells Gray Provincial Park

 

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